Lebensqualität und Klimaresilienz
Seit dem Bau unseres Viertels hat sich die Anzahl der Hitzetage verzehnfacht. Die Klimaprojektion des Frankfurter Geoportals zeigt die Belastung. Was können wir vor Ort für Gesundheit und Wohlbefinden tun, damit der Klimawandel uns in Zukunft nicht krank macht?
Viele Straßen im Viertel sind ohne Grün, ohne Vorgärten oder Stadtbäume, hier rot dargestellt (Klick vergrößert Karte) − im Sommer glüht der Asphalt. Dagegen das „grüne“ Nordend als Vergleich.

Raum zum Gehen und für Aufenthalt
Im gesamten Viertel fehlt es an Raum für uns Menschen, die wir hier leben. Raum für einen angenehmen Aufenthalt in den Straßen Bockenheims, für komfortables Gehen, zum Begegnen, Flanieren und Raum zum Spielen für die Kinder, die jetzt zwischen Zäunen toben müssen.

Der Raum für Parkplätze im Viertel hat sich mit dem wachsenden Pkw-Verkehr erhöht. Es wurden Einbahnstraßen eingerichtet, um beidseitiges Abstellen zu ermöglichen und nach und nach selbst kleinste Bereiche zum Parken freigegeben oder einfach genutzt.

Zu Fuß schlängeln wir uns durch Straßen, deren Funktion auf Parkraum und Wege für den Durchgangsverkehr reduziert wurde. Beidseitig abgestellte Autos, die selbst kleinste Bereiche noch zum Parken nutzen, egal ob zulässig oder nicht. Keine Atmosphäre zum Verweilen, viel zu wenig Grün, Bäume und Bänke.

Leipziger Straße − der Alltag
Drängeln und Stoßen am Nachmittag auf unkomfortabel schmalen Gehwegen. Zu dieser Zeit wird der Einkauf zum ungemütlichen Pflichtgang, Begegnung und Gespräch zum Hindernis für die Anderen − wer von uns kennt das nicht und ist hier gerne unterwegs? ► Unsere Ideen zur Leipziger Straße
Heutiger Kfz-Durchgangsverkehr
